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Foto: wdv/O.Hermann
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Gesundheit & Leben

Haushaltsgründung: Tipps für die erste Wohnung

Viele ziehen zum Ausbildungsbeginn von zu Hause aus und suchen sich eine Wohnung oder ein Zimmer. Doch bis man sich in den neuen vier Wänden zurücklehnen kann, gibt es einiges zu beachten. 

Ihr gutes Recht

Ein mündiger Mieter zu sein, ist gar nicht so einfach. Im Grunde müsste man einen Kurs in Mietrecht besuchen, um Bescheid zu wissen ... Hier sind einige Basics, die Sie auf jeden Fall kennen sollten:

Miete

Als Kaltmiete bezeichnet man die Miete ohne Neben- bzw. Betriebskosten, auch Umlagen genannt. Dazu zählen zum Beispiel Gebühren für Müllabfuhr, Wasser oder Heizung. Die Warmmiete entspricht dem kompletten Betrag aus Kaltmiete und Betriebskosten, den der Mieter zahlen muss.

Die Höhe der Miete wird bei Vertragsabschluss zwischen Mieter und Vermieter grundsätzlich frei ausgehandelt. Der Vermieter darf aber keine Miete verlangen, die mehr als 50 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt und dabei eine Notlage des Mieters ausnutzen. Das wäre "Mietwucher" und der Vertrag damit sittenwidrig und ungültig.

Mieterhöhung

Eine Mieterhöhung ist frühestens ein Jahr nach dem Einzug oder der letzten Erhöhung erlaubt. Innerhalb von drei Jahren darf der Vermieter die Miete um maximal 20 Prozent erhöhen und auch nur bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete. Herangezogen wird dabei meist der sogenannte Mietspiegel. Eine Mieterhöhungserklärung muss schriftlich erfolgen und vom Vermieter unterschrieben sein. Nach Erhalt hat man als Mieter bis zum Ablauf des zweiten Kalendermonats Zeit zur Prüfung und Zustimmung. Die neue Miete ist dann mit Beginn des übernächsten Monats fällig. Stimmt der Mieter nicht zu, muss der Vermieter die Erhöhung einklagen, wenn er sie durchsetzen will.

Beispiel: Zugang des Mieterhöhungsschreibens am 8. September, Ende der Prüfungs-/Überlegungsfrist: 30. November. Die neue Miete wird fällig ab Dezember.

Renovierung

Steht im Mietvertrag nicht ausdrücklich, dass der Mieter Schönheitsreparaturen in seiner Wohnung durchführen muss, ist der Vermieter fürs Tapezieren und Streichen der Wände verantwortlich. Üblich ist jedoch, dass diese Arbeiten vertragsgemäß auf den Mieter übertragen werden. Unwirksam sind hingegen Klauseln, die den Mieter verpflichten, solche Arbeiten in kurzen zeitlichen Abständen durchzuführen oder einen Fachbetrieb damit zu beauftragen. Für eine "fachgerechte" Renovierung darf der Mieter auch selbst sorgen.

Mietkaution

Fast immer verlangt der Vermieter bei Abschluss eines Mietvertrages eine Kaution, die seiner Absicherung dient. Sie darf maximal drei Monatsmieten (Kaltmiete) betragen und muss bei Abschluss des Vertrages ausdrücklich vereinbart werden. Sofern der Mieter dem Vermieter nichts mehr schuldig ist, muss ihm die Kaution nach Beendigung des Mietverhältnisses zurückgezahlt werden. Auch die Zinsen aus der Anlage des Geldes stehen dem Mieter zu.

Nebenkosten/Betriebskosten

Die Nebenkostenabrechnung betrifft die Kosten für Wasser, Heizung, Müllabfuhr, Kabelanschluss u.ä. Sie muss dem Mieter spätestens zwölf Monate nach Ende der Abrechnungsperiode zugestellt werden. Es ist ratsam, seine Nebenkostenabrechnung gründlich zu prüfen. Als Mieter haben Sie das Recht, die entsprechenden Belege beim Vermieter einzusehen.

Weitere Infos

Bei Fragen zum Mietrecht oder Ärger mit dem Vermieter hilft neben dem örtlichen Mieterschutzbund oder -verein auch folgende Organisation als Teil des Deutschen Mieterbundes e.V. weiter:

  • mieterbund24.de: Der Mieterbund 24 verspricht Anfragen innerhalb von sechs Stunden schriftlich zu beantworten. Kostenpunkt: 25 Euro.
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