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Thrombose oder Lungenembolie durch die Pille? Hier findest du Fragen und Antworten!

Ob im Internet, in Zeitschriften, im Fernsehen oder beim Frauenarzt: Überall gibt es Informationen zur "Pille" – ganz schön schwierig, da den Überblick zu behalten. Zuletzt sorgten Berichte über ein erhöhtes Risiko, dass Blutgerinnsel aus kleinen Gefäßen in die Lunge verschleppt werden und diese Gefäße lebensgefährlich verstopfen (Lungenembolie), für Verunsicherung. Hier findest du die Antworten auf die wichtigsten Fragen. 


Thrombose durch die Pille - was hat es damit auf sich?

Die meisten Pillen, die heute auf dem Markt sind, sind Mikropillen mit einer Hormonkombination aus einem synthetisch hergestelltem Östrogen (meist: Ethinylestradiol) und einem ebenfalls synthetisch hergestelltem Gestagen, das dem körpereigenem Progesteron ähnelt. Ihre Einnahme erhöht das Risiko, eine venöse Thromboembolie zu bekommen. Es ist noch viel höher, wenn die Frau zusätzlich raucht oder übergewichtig ist. Verschiedene Studien aus den vergangenen Jahren kommen aber zu dem Schluss, dass das Risiko für manche Pillen deutlich höher ist als für andere – und zwar je nachdem, welches Gestagen enthalten ist.

Was ist eine Thromboembolie?

Bei einer Thrombose verklumpt das Blut – üblicherweise in einer Vene  – ein Blutgerinnsel (Thrombus) entsteht. Meist entsteht eine Thrombose in Bein- oder Beckenvenen (tiefe Venenthrombose). Wandert der Thrombus in die Lungengefäße und verstopft hier die Blutzufuhr, spricht man von einer Lungenembolie. Ein Thrombus kann unter bestimmten Voraussetzungen aber auch in Gehirngefäße verschleppt werden und diese verstopfen. Je größer der Durchmesser des Blutgefäßes ist, das verstopft wird, desto gefährlicher ist die Erkrankung, die sogar zum Tod führen kann.

Gehört meine Pille zu den gefährlicheren?

Anhand des Beipackzettels kannst du überprüfen, welches Gestagen enthalten ist. Zu den sichereren Gestagenen gehören Levonorgestrel, Norethisteron und Norgestimat. Zu den Gestagenen, bei denen ein bis zu doppelt so hohes Thromboserisiko (bei Anwenderinnen unter 30 Jahren sogar ein bis über vierfaches Risiko für eine Thromboembolie) angenommen wird, gehören zum Beispiel Gestoden, Desogestrel, Drospirenon, Etonogestrel und Norelgestromin. Für andere Gestagene der neueren Generation, wie Dienogest, liegen noch keine ausreichenden Studien vor, sodass ihr Risiko zurzeit noch nicht eingeschätzt werden kann.

Wie erkenne ich die Symptome einer Venenthrombose?

  • Das Bein ist geschwollen.
  • Das Bein schmerzt bzw. schmerzt bei Druck.
  • Ein Bein fühlt sich wärmer an als das andere.
  • Ein Bein ist rötlich oder bläulich verfärbt.
  • Wenn du das Bein hochlegst, sind die Beschwerden geringer.

Bemerkst du eines oder mehrere der beschriebenen Symptome, gehe sofort zum Arzt und weise ihn unbedingt darauf hin, dass du die Pille einnimmst.

Wie erkenne ich die Symptome einer Lungenembolie?

  • Plötzliche Kurzatmigkeit.
  • Stechender, eventuell atemabhängiger Brustschmerz.
  • Plötzlicher Husten, eventuell mit blutigem Schleim.
  • Herzrasen.

Eine Lungenembolie ist eine potenziell lebensgefährliche Erkrankung, Betroffene müssen ins Krankenhaus! Weise den behandelnden Arzt unbedingt darauf hin, dass du die Pille einnimmst.

Wird das Risiko eine Thrombose zu bekommen durch die Pille wirklich erhöht?

Die Einnahme der Pille erhöht immer das Thromboserisiko im Vergleich zu keiner Einnahme, auch bei Pillen der ersten und zweiten Generation. Allerdings wird das Risiko für eine Thromboembolie auf das Doppelte geschätzt, wenn man bestimmte Präparate der dritten oder vierten Generation einnimmt. Neben der Pille gibt es noch andere Faktoren, die eine Thrombose begünstigen, zum Beispiel Rauchen, Übergewicht, hoher Blutdruck oder wenn in der Familie eine gewisse Veranlagung für Thrombosen vorliegt. 

Ich nehme eine Pille mit höherem Risiko und habe Angst vor einer Thrombose. Was soll ich jetzt tun?

Hast du die Pille bisher gut vertragen, aber nun Bedenken, solltest du dies mit deinem Frauenarzt besprechen, und ihn darum bitten, dir gegebenenfalls eine Pille mit niedrigerem Thromboserisiko zu verordnen. Lass dir dabei genau erklären, welches Gestagen enthalten ist und wie hoch die Thrombosehäufigkeit ist.

Die Pille, die ich verschrieben bekommen habe, hat positive Nebeneigenschaften wie schönere Haut oder volleres Haar. Muss ich auf diese Vorteile verzichten, wenn ich eine andere Pille nehme?

Viele Anwenderinnen bemerken unter der Einnahme der Pille einen positiven Effekt auf Haut und Haare. Dabei scheint es nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand aber keinen Unterschied zu machen, welches Gestagen enthalten ist.

Ich nehme die Pille. Was kann ich tun, um mein Thromboserisiko zu reduzieren?

  • Hör auf zu rauchen.
  • Ernähre dich ausgewogen.
  • Falls du stark übergewichtig bist, versuche dein Gewicht langsam zu reduzieren.
  • Trinke ausreichend – täglich mindestens 1,5 Liter kalorienarme Getränke wie Mineralwasser, Tee oder stark verdünnte Fruchtsäfte.
  • Bewege dich ausreichend.
  • Ebenso wichtig ist ein regelmäßiger Check beim Frauenarzt. Teile ihm unbedingt mit, wenn du andere Medikamente verschrieben bekommen hast oder wenn du irgendwelche Beschwerden hast. Ihm solltest du auch sagen, wenn du demnächst operiert werden musst oder wenn du dich jetzt oder demnächst aus anderen Gründen nicht richtig bewegen kannst – zum Beispiel, weil du dich verletzt hast oder weil du einen längeren Flug (mehr als vier Stunden) vor dir hast.
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