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Einwilligungserklärung für die Nutzung der Social Media Plugins

Einwilligungserklärung

Sie möchten ein Erweiterungsmodul (Social Plugin) nutzen, das von einem sozialen Netzwerk (SN) als Service angeboten wird. Durch die Nutzung des Social Plugin werden Daten an den Server des SN übertragen, zum Beispiel die IP-Adresse, die URL der besuchten Seiten und weitere Daten.

Die Übertragung findet auch dann statt, wenn Sie nicht bei dem SN registriert sind. Auch später noch könnten die gesammelten Daten unter Umständen miteinander verknüpft werden, etwa wenn Sie sich zu einem späteren Zeitpunkt bei dem SN registrieren lassen.

Eine Datenübertragung ist auch dann möglich, wenn das entsprechende Social Plugin nicht gedrückt wird.

Die AOK hat keinen Einfluss darauf, welche Daten übermittelt werden und wie die Betreiber des SN mit den Daten umgehen. Weitere Informationen zur Datennutzung entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen des jeweiligen Plugin-Anbieters.

Zusätzliche Informationen finden Sie auch in unserer Datenschutzerklärung.

Ihre Einwilligung zur Nutzung des Social Plugins ist freiwillig. Sie können dies jederzeit widerrufen. Klicken Sie auf den Button "Social Plugins dauerhaft aktivieren /deaktivieren" und dort auf den Link "Einwilligungserklärung anzeigen". Nun brauchen Sie nur noch auf den Button "Nein, ich erkläre mich nicht damit einverstanden" zu klicken und Sie haben Ihre Einwilligungserklärung widerrufen.

Zudem können Sie an dieser Stelle den Inhalt Ihrer Einwilligung jederzeit abrufen. Die Internetseiten der AOK können Sie selbstverständlich weiterhin nutzen, ohne dass Sie diese Einwilligung abgeben oder ein Social Plugin aktivieren. Durch die Nichtaktivierung entstehen Ihnen bei dem Besuch unserer Internetseiten keinerlei Nachteile oder Nutzungseinschränkungen.

Die Information zur Datennutzung bei der Aktivierung von Social Plugins habe ich zur Kenntnisgenommen und erkläre mich damit einverstanden.

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Beruf & Zukunft

Nebenjobs: Jobben neben dem Beruf

Gähnende Leere auf dem Konto? Da hilft mitunter nicht mal mehr sparen. Vielleicht aber ein Nebenjob. Rund zwei Millionen Arbeitnehmer haben hierzulande einen Job neben dem Job. Das bedeutet nicht nur zusätzliches Geld auf dem Konto, sondern kann auch wertvolle Erfahrungen mit sich bringen. Mehr Arbeit heißt aber auch mehr Belastung. 


1. Dürfen Sie einen Nebenjob aufnehmen?

In vielen Fällen ist im Arbeitsvertrag oder in der Betriebsvereinbarung geregelt, ob und unter welchen Bedingungen Sie einen Nebenjob aufnehmen dürfen. Zum Beispiel kann verlangt werden, dass Sie den Nebenjob vorab anmelden oder einen schriftlichen Genehmigungsantrag stellen. Der Arbeitgeber darf die Nebentätigkeit unter bestimmten Umständen ablehnen – zum Beispiel, wenn Sie bei der Konkurrenz jobben möchten oder wenn Ihr Hauptberuf unter dem Nebenjob leiden würde. Wer gegen die Vertragsbedingungen verstößt, riskiert eine Abmahnung!

2. Wie viel Zeit darf Ihr Nebenjob in Anspruch nehmen?

Neben Ihrer Hauptbeschäftigung können Sie einen steuerfreien Minijob ausüben. Als Minijob bezeichnet man sowohl den 450-Euro-Minijob mit maximal 450 Euro regelmäßigem Monatseinkommen (5.400 Euro/Jahr) als auch den kurzfristigen Minijob mit einer Beschäftigung von nicht mehr als drei Monaten oder insgesamt 70 Arbeitstagen im Kalenderjahr.

Für beide gilt der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro/Stunde (seit 1.1.2017). Der Vorteil: Bei einem kurzfristigen Minijob zahlen Sie als Arbeitnehmer gar keine Abgaben, bei einem 450-Euro-Job fallen lediglich Beiträge zur Rentenversicherung an. Und auch davon können Sie sich auf Antrag befreien lassen. Dann gilt: brutto = netto.

Wollen Sie mehr als 450 Euro verdienen oder länger arbeiten als es die Befristung beim Minijob zulässt, kommt unter Umständen ein Midijob infrage, bei dem das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt zwischen 450,01 und 850 Euro liegen darf. Der Job ist dann voll lohnsteuer- und sozialabgabenpflichtig. Innerhalb der Gleitzone müssen Sie allerdings nicht die vollen Sozialabgaben zahlen, sondern reduzierte Beiträge.

Zu beachten sind grundsätzlich auch die Regelungen des Arbeitsschutzgesetzes. Es besagt, dass die werktägliche (Montag-Samstag) Arbeitszeit acht Stunden nicht überschreiten soll, was 48 Wochenstunden entspricht. Die tägliche Arbeitszeit kann jedoch auf bis zu zehn Stunden verlängert werden, wenn innerhalb eines halben Jahres ein entsprechender Ausgleich erfolgt (ArbZG, § 3). Ebenfalls wichtig: Zwischen Feierabend und Arbeitsbeginn des kommenden Tages muss eine ununterbrochene Ruhezeit von elf Stunden liegen (ArbZG, § 5). Auch das müssen Sie vor der Aufnahme eines Nebenjobs einkalkulieren.

3. Wie viel Extra-Stress vertragen Sie?

Aus medizinischer Sicht führen mehrere Jobs auch zu höherer Belastung, so der Gesundheitsexperte und Arzt Dr. Michael Prang: „Problematisch kann es werden, wenn die Wochenarbeitszeit ständig über 50 Stunden liegt oder wechselnde Schichtdienste dazukommen.“  Laut Prang neigen Nebenjobber häufig dazu, Ruhezeiten nicht zur Entspannung zu nutzen, sondern zum Pendeln zwischen den Jobs – dadurch fehlen dem Körper wichtige Ausgleichsphasen.

Unbedingt achten sollte man daher auf Warnsignale, die auf eine zu hohe Arbeitsbelastung hindeuten: „Bei typischen Anzeichen von Stress wie Schlafstörungen, Reizbarkeit, Magen-Darm-Problemen, Tinnitus, Bluthochdruck und Stimmungsschwankungen lieber einen Gang runterschalten“, empfiehlt Prang. Sein Tipp: Bei der Wahl des Nebenjobs von vornherein darauf achten, dass die Belastungsprofile beider Arbeiten möglichst unterschiedlich sind. Also: nicht zwei sitzlastige Bürotätigkeiten annehmen, sondern als Zweitjob lieber eine Arbeit mit mehr „Bewegungsfreiheit“ suchen.

4. Welcher Nebenjob passt zu Ihnen?

Fragen Sie sich, welcher Aspekt für Sie im Vordergrund steht:

  • Möchten Sie in erster Linie Ihre Einkünfte aufstocken?
  • Reizt es Sie, neue berufliche Erfahrungen zu sammeln?
  • Möchten Sie Talente in sich nutzen, die in Ihrem Hauptjob nicht gefragt sind? 
  • Möchten Sie sich gerne gemeinnützig engagieren, wobei eventuelle Zahlungen in Form von Ehrenamts- oder Übungsleiterpauschalen für Sie bloß Nebensache sind?

5. Wie erkennen Sie unseriöse Job-Angebote?

Ein super bezahlter Job ohne Qualifikationsanforderung und dann auch noch bequem von zu Hause aus arbeiten? Das ist zu schön, um wahr zu sein ... Leider gibt es auf dem Job-Sektor eine Menge Abzocke.

Misstrauisch sollten Sie zum Beispiel sein: 

  • wenn Sie vor dem eigentlichen Job schon Geld für Schulungsunterlagen, Materialien, Waren ... zahlen sollen.
  • wenn das vermeintliche Unternehmen nur über gebührenpflichtige Telefonnummern zu erreichen ist. 
  • wenn Sie kaum Infos zu dem Unternehmen finden können.
  • wenn man Ihnen verspricht, mit wenig Arbeit viel Geld verdienen zu können.
  • wenn das Unternehmen seinen Sitz im Ausland hat.
  • wenn das Unternehmen nur über eine Postfach-Adresse verfügt.

Weitere Infos

  • nebenjob.de – Zahlreiche Tipps, Angebote und aktuelle Infos rund ums Thema Nebenjobs.
  • minijob-zentrale.de – Die Minijob-Zentrale gehört dem Verbund der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) an. Auf der Seite finden Minijobber und Arbeitgeber umfassende Infos zu Minijobs. 
  • arbeitsagentur.de – Die Arbeitsagentur hilft und berät, online lässt sich über die Jobbörse nach Nebenjobs fahnden.
  • dgb.de –  Auf den Seiten des Deutschen Gewerkschaftsbundes findet man nicht nur nützliche Informationen zu den Rechten als Minijobber, sondern auch kritische Betrachtungen zu Minijobs.
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