Illu: Frank Höhne
Einwilligungserklärung für die Nutzung der Social Media Plugins

Einwilligungserklärung

Sie möchten ein Erweiterungsmodul (Social Plugin) nutzen, das von einem sozialen Netzwerk (SN) als Service angeboten wird. Durch die Nutzung des Social Plugin werden Daten an den Server des SN übertragen, zum Beispiel die IP-Adresse, die URL der besuchten Seiten und weitere Daten.

Die Übertragung findet auch dann statt, wenn Sie nicht bei dem SN registriert sind. Auch später noch könnten die gesammelten Daten unter Umständen miteinander verknüpft werden, etwa wenn Sie sich zu einem späteren Zeitpunkt bei dem SN registrieren lassen.

Eine Datenübertragung ist auch dann möglich, wenn das entsprechende Social Plugin nicht gedrückt wird.

Die AOK hat keinen Einfluss darauf, welche Daten übermittelt werden und wie die Betreiber des SN mit den Daten umgehen. Weitere Informationen zur Datennutzung entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen des jeweiligen Plugin-Anbieters.

Zusätzliche Informationen finden Sie auch in unserer Datenschutzerklärung.

Ihre Einwilligung zur Nutzung des Social Plugins ist freiwillig. Sie können dies jederzeit widerrufen. Klicken Sie auf den Button "Social Plugins dauerhaft aktivieren /deaktivieren" und dort auf den Link "Einwilligungserklärung anzeigen". Nun brauchen Sie nur noch auf den Button "Nein, ich erkläre mich nicht damit einverstanden" zu klicken und Sie haben Ihre Einwilligungserklärung widerrufen.

Zudem können Sie an dieser Stelle den Inhalt Ihrer Einwilligung jederzeit abrufen. Die Internetseiten der AOK können Sie selbstverständlich weiterhin nutzen, ohne dass Sie diese Einwilligung abgeben oder ein Social Plugin aktivieren. Durch die Nichtaktivierung entstehen Ihnen bei dem Besuch unserer Internetseiten keinerlei Nachteile oder Nutzungseinschränkungen.

Die Information zur Datennutzung bei der Aktivierung von Social Plugins habe ich zur Kenntnisgenommen und erkläre mich damit einverstanden.

Nein, ich erkläre mich nicht einverstanden Ja, ich erkläre mich einverstanden

Ausbildung & Zukunft

Arbeiten im Ausland: Goodbye Germany!

Sprachen lernen, Erfahrungen sammeln und mal ausprobieren, wie sich der Alltag in einem anderen Land anfühlt. Immer mehr junge Leute nutzen die Gelegenheit, eine Weile im Ausland zu leben und zu arbeiten. Erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt und wie man das richtige Angebot findet.

Duale Ausbildung in Europa

Worum geht’s?

Die Berufsausbildung in Europa ist ganz unterschiedlich geregelt. Viele Länder setzen auf eine rein schulische Berufsausbildung. Eine Kombination von betrieblicher Ausbildung und Berufsschule wie in Deutschland ist eher die Ausnahme. In anderen Ländern findet der praktische Teil der Ausbildung oftmals in Schulwerkstätten oder in Betriebspraktika statt. Für die gesamte Ausbildungsdauer in ein anderes Land zu wechseln, erfordert neben den entsprechenden Sprachkenntnissen viel Eigeninitiative. Einzig die Hotellerie und Gastronomie ermöglicht relativ einfache Startmöglichkeiten im Ausland. Wichtig: vorher checken, ob der Ausbildungsabschluss in Deutschland anerkannt wird.

Etwas einfacher ist es, nur einen Teil der Ausbildung im Ausland zu absolvieren. Diese Möglichkeit ist im Berufsbildungsgesetz verankert: Bis zu einem Viertel der Lehrzeit können Azubis in einem anderen Land verbringen und sich dies in Deutschland anerkennen lassen – vorausgesetzt, der Auslandsaufenthalt dient dem Ausbildungsziel. Das Ganze geht aber nur in Abstimmung mit dem Ausbildungsbetrieb und muss im Ausbildungsvertrag aufgenommen werden.

Wohin geht's?

In Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Österreich, Portugal, der Schweiz, Slowenien und Ungarn sind laut Industrie- und Handelskammer (IHK) duale Berufsausbildungen – also kombinierte Ausbildungen in Unternehmen und Berufsschule – möglich. Die anderen europäischen Länder bieten nur schulische Ausbildungen an.

Ein Auslandspraktikum im Rahmen der Ausbildung ist unter den oben genannten Voraussetzungen grundsätzlich in jedem Land möglich. Tipp: den Berufsschullehrer und bei größeren Betrieben den Ausbilder nach Austausch- oder Praktikantenprogrammen zu fragen.

Wer kann teilnehmen?

Falls Sie die gesamte Ausbildung im europäischen Ausland absolvieren möchten, gilt: Die Zugangsvoraussetzungen sind je nach Land ganz unterschiedlich und müssen im Einzelfall abgeklärt werden. Nehmen Sie frühzeitig Kontakt zur Auslandsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit auf. Diese informiert Sie auch über die besten Bewerbungszeiten in den jeweiligen Ländern.

Falls Sie planen, einen Teil der Ausbildungszeit in der Fremde zu verbringen, können Sie bei einer dreijährigen Ausbildung bis zu neun Monate – im Block oder auch in einzelnen Abschnitten – ins Ausland gehen. Während dieser Zeit wird die Ausbildung nicht unterbrochen und Ihr Ausbildungsbetrieb muss Ihre Vergütung weiterzahlen. Die Reise- und Unterbringungskosten müssen Sie normalerweise aber selbst tragen. Außerdem müssen Sie sich von der Berufsschule freistellen lassen, Ihr Berichtsheft weiterführen und von Ihrem Ausbilder kontrollieren lassen. Den Lernstoff, den Sie in der Berufsschule versäumen, müssen Sie selbstständig nachholen.

Um weiterhin versichert zu sein, müssen Sie gemeinsam mit dem Ausbilder ein Formular bei der Krankenkasse einreichen. Am besten nehmen Sie frühzeitig Kontakt zu Ihrer AOK auf und lassen sich beraten.

Wann ist der ideale Zeitpunkt?

Jeder zeitweise Auslandsaufenthalt während einer Ausbildung muss als "Ausbildungsmaßnahme außerhalb der Ausbildungsstätte" in den Ausbildungsvertrag aufgenommen werden. Deshalb sollten Sie sich idealerweise schon in der Bewerbungsphase überlegen, ob in Ihrem Wunschberuf ein Auslandsaufenthalt möglich ist und ob Ihr künftiger Ausbildungsbetrieb Sie dabei unterstützt. Vielleicht hat das Unternehmen beispielsweise Niederlassungen in einem Land, das Sie interessieren könnte. Eine Vereinbarung über einen Auslandsaufenthalt kann aber auch noch während der Ausbildung getroffen werden. Tipp: Die im Ausland erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten im (kostenlosen) Europapass dokumentieren. Der Pass ist in allen EU-Staaten und vielen weiteren europäischen Ländern gültig.

Wo gibt es Infos?

  • Die zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) - Die ZAV informiert über die Ausbildungssituation in vielen Ländern und die entsprechenden Zugangsvoraussetzungen.
  • go-ibs.de - Jede Menge nützliche Infos rund um Planung und Vorbereitung gibt's auf der Seite der Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung (IBS). Sie finden hier unter anderem spezielle Beratungsstellen für Azubis und eine Datenbank mit Programmen für Auslandsaufenthalte innerhalb der beruflichen Bildung.
  • berufsbildung-ohne-grenzen.de - "Berufsbildung ohne Grenzen" ist das Beraternetzwerk der Handwerks- sowie der Industrie- und Handelskammern rund um Auslandsaufenthalte während der beruflichen Bildung.
  • azubi.de - Viele Infos zu Auslandsaufenthalt und Ausbildung
  • touteleurope.eu - Das Infoportal zum Thema Europa erklärt, wie man europaweit arbeiten oder studieren kann. Die französischsprachige Seite ist teilweise ins Deutsche übersetzt.
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